Frauenausflug nach Ludwigsburg



„Savoir vivre heißt auf Schwäbisch Ludwigsburg“.....so ist ein Faltblatt überschrieben, das jede der 55 DJK-Frauen aus leider nur 4 Vereinen zu Beginn des Stadtrundgangs in die Hand gedrückt bekam. Und tatsächlich strahlt die barocke Stadt mit ihren Schlössern, Parks, Alleen, dem Marktplatz in der historischen Innenstadt, den Straßencafés und der großzügigen Fußgängerzone eine gewisse Leichtigkeit aus, von der sich die Damen bei der 1 ½ stündigen Stadtführung überzeugen konnten. Unterwegs mit zwei kundigen Stadtführern, denen man anmerkte, dass ihnen ihre Stadt am Herzen liegt, erfuhren die DJKlerinnen eine Menge über die Geschichte, die Bewohner und die früheren Regenten von Ludwigsburg, die der Stadt eines der größten Barockschlösser Deutschlands geschenkt hatten.
Doch bevor dies alles besichtigt werden konnte, mussten sich die 22 Damen aus den div. Gymnasitikgruppen der DJK St. Pius, die am Frauenausflug des DJK-Diözeanverbandes unter Leitung der DV-Frauenwartin Elsbeth Beha teilnahmen, erst noch mit der Unpünktlichkeit der OEG auseinandersetzen und kamen deshalb erst eine Stunde später als verabredet in Ludwigsburg an. Doch der freundliche Stadtführer erwartete die Gruppe und so entging ihnen nichts von der interessanten Stadtgeschichte. Aber auch die Gegenwart hatte an diesem Samstag in Ludwigsburg viel zu bieten: nämlich das Marktplatzfest. Bei diesem großen Stadtfest präsentieren sich alle Vereine der Stadt mit Speis und Trank und Darbietungen auf dem Marktplatz und passend zu den „Sportlerinnen“ gab es einen Citylauf von 10 km, bei dem wir aber nur Zuschauer und nicht Mitläufer waren.

 
In der Mittagspause lustwandelten fast alle in dem wunderschönen Schlossgarten und bewunderten die Gartenschau des „Blühenden Barock“, das letztes Jahr sein  50. Jubiläum feierte. Aber es gab auch einen Märchengarten, der nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließ, exotische Pflanzen und Tiere und lauschige Plätzchen zum Ausruhen.
Auch im riesigen Schlosshof gab es viel zu sehen: Gaben sich doch dort diverse Hochzeitsgesellschaften die Klinke in die Hand, weil scheinbar viele Hochzeitspaare in dem wunderschönen Ambiente des Residenzschlosses heiraten wollen, zumal dort auch noch zwei Kirchen zur Verfügung stehen.
Und auch wir wollten das Schloss von innen sehen. In einer „Kurzführung „ gab es vom Thronsaal, über Spiegelkabinett, Theatersaal, Ahnengalerie, Dienstbotenzimmer und Marmorsaal alles zu bewundern, was ein solches Schloss zu bieten hat. Vor allem die schönen alten Holzfußböden hatten es den Damen angetan, waren sie doch alle im Original, weil es in Ludwigsburg keine Kriegsschäden zu beklagen gab.

Nach einem Gruppenbild im Schlosshof, einem Umtrunk auf dem Marktplatz beim Stand der DJK Ludwigsburg (deren Vorsitzender die Damen begrüßte) oder im Straßencafé wurde die Heimreise angetreten, dieses Mal ohne Verspätung.